Das Lied der Deutschen gilt für das gemeine Volk nicht mehr

Die deutsche Nationalhymne war als staatliches Symbol in besonderer Weise vor Verunglimpfung geschützt. Doch seit Monaten wird sie von einer korrupten Politiker-Clique im Auftrag einer Milliardärs- und Macht-„Elite“ immer tiefer in den Dreck gezogen und gilt nur noch für sie, nicht mehr für das gemeine Volk. Eine Minderheit von Menschen, die die anderen ausbeutet, knechtet, Zwietracht sät, Unrecht walten lässt und Unfreiheit, hat weltweit das Zepter übernommen. Und wer glaubt, dass er mit dieser anderen Seite, diesen herrschenden Nutznießern, die das Ganze in der Hand haben, sprechen und verhandeln kann, der hat sich getäuscht. Nein! Die sind so krank, dass mit ihnen kein Verhandeln möglich ist. Es war noch immer so in der Geschichte: Wenn die arbeitende Bevölkerung für ihr Recht auf Freiheit, Gerechtigkeit, Sicherheit, Ruhe und ein menschwürdiges Leben gestreikt hat und für ihre Kinder auf die Straße gegangen ist, dann haben die Regierungen zuerst die Polizei und dann das Militär eingesetzt – und schließlich schießen lassen.

Der Text der deutschen Nationalhymne ist die dritte Strophe des Gedichts „Das Lied der Deutschen“ und wurde von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1841 auf Helgoland verfasst und von Joseph Haydn vertont:

„Einigkeit und Recht und Freiheit / für das deutsche Vaterland!

Danach lasst uns alle streben / brüderlich mit Herz und Hand!

Einigkeit und Recht und Freiheit / sind des Glückes Unterpfand:

Blüh im Glanze dieses Glückes, / blühe, deutsches Vaterland!“ 

Was ist in Deutschland von alledem geblieben? Die Verabschiedung des neuen sogenannten Infektionsschutzgesetzes in der vergangenen Woche ist nur ein Beispiel von vielen für die Allmachts-Phantasien der Politiker und den zunehmenden Zwang, die permanenten Regeländerungen und Drohungen, die krank machende Isolationshaft von Erwachsenen und ihren Kindern, die eingeschränkte Bewegungsfreiheit, die psychische Programmierung und schließlich die systematische Zerstörung der menschlichen Psyche (David Icke). Die ehemals „stille Diktatur“ der Demokratie wurde klammheimlich in eine offene Diktatur umgewandelt.

Mahatma Gandhi, der indische Rechtsanwalt, Morallehrer und Pazifist, zeigte im letzten Jahrhundert der Welt, welche Stärke ein Mensch mit einem unbeugsamen Willen entwickeln und was er dadurch bewirken kann. Sein Leitspruch lautete:

Kraft kommt nicht aus körperlichen Fähigkeiten. Sie entspringt einem unbeugsamen Willen.“

Die indische Unabhängigkeitsbewegung, deren geistiger und politischer Anführer er war, griff seine Idee der gewaltfreien Aktionen und des „Zivilen Ungehorsams“ auf und erreichte im August 1947 das Ende der britischen Kolonialherrschaft über Indien. Warum sollten nicht auch wir diesen unbeugsamen Willen entwickeln?

Denk ich an Deutschland in der Nacht, / Dann bin ich um den Schlaf gebracht,

Ich kann nicht mehr die Augen schließen, / Und meine heißen Tränen fließen.

(Heinrich Heine, Nachtgedanken) 

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Dr. Rudolf Hänsel ist Diplompsychologe und Erziehungswissenschaftler.

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